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An Stretching geht kein Weg vorbei!: Mit Dehnungsübungen beugen Sie Muskelverletzung vor, steigern die Beweglichkeit und das Wohlbefinden und beugen Verletzungen vor. Wichtiges zu aktivem und passivem Stretching. mehr...

An Stretching geht kein Weg vorbei!

Unterschieden wird zwischen passivem und aktivem Stretching. Hierzu Dr. Hans-Peter Gwosdz, Sportmediziner und Chirotherapeut: "Beim passiven Stretching wird der Muskel relativ langsam bis zur möglichen Endposition gedehnt, ohne dass Schmerzen oder ein unangenehmes Empfinden spürbar werden. Deutlich gesteigert wird die Wirkung, wenn man nach Abschluss der ersten Dehnungsphase die Spannung weiter erhöht und diese wiederum 10 bis 30 Sekunden hält.

Beim aktiven Stretching wird die Muskelgruppe allmählich bis zur Endposition gedehnt. Dann folgt für 6 bis 10 Sekunden eine maximale Anspannung der gesamten Muskelgruppe. Unmittelbar danach entspannen sich die Muskeln bei gleichbleibender Gelenkstellung für 2 bis 4 Sekunden. Nach dieser kurzen Pause wird die Muskelgruppe sanft weitergedehnt und die dann erreichte Endposition 10 Sekunden gehalten."

Die Ergebnisse des Stretchings hängen in erster Linie von der Häufigkeit und der betriebenen Sportart ab. Der Freizeitsportler wird in der Regel 3-mal wöchentlich 15 Minuten stretchen. Der Leistungssportler wird sein Dehnungsprogramm auf 4- bis 5-mal wöchentlich erweitern, während Hochleistungssportler sogar täglich bis zu einer Stunde intensiv dehnen.

Als Minimalprogramm nennt Dr. Gwosdz: "Jeder sollte mindestens 3-mal wöchentlich 15 bis 20 Minuten bis hin zur ersten Dehnungsphase stretchen und die oben beschriebene zweite Dehnungsphase erst nach den ersten Beweglichkeitsfortschritten nutzen."